|
Da die Früchte der Ölpalme sehr schnell verderben, müssen sie sofort nach der Ernte verarbeitet werden.
Die Fruchtstände werden mit Wasserdampf behandelt um ein fettspaltendes Enzym zu zerstören, danach quetscht man die Früchte und trennt die Steinkerne von ihnen ab.
Aus dem orangenen Fruchtfleisch kann man das Palmöl und aus den getrockneten Samen das Palmkernöl erhalten.
Palmöl ist ein Pflanzenöl und besteht zu 45% aus gesättigter Palmitinsäure und zu 40% aus einfach ungesättigter Ölsäure.
Es wird als Rohstoff bei der Herstellung von Margarine, Süßigkeiten, Fertiggerichten, Brotaufstrich sowie von Waschmitteln, Seifen, Kerzen, Kosmetika als auch für technische Fette verwendet.
Durch den hohen Olefin-Anteil eignet es sich ebenso als Biodiesel.
|
|
Über 85% der Weltproduktion stammen aus Malaysia und Indonesien. Im Jahr 2007 wurde insgesamt eine Menge von etwa 39 Mio. Tonnen Palmöl produziert. Damit ist Palmöl das nach Sojaöl am meisten produzierte Pflanzenöl.
Weitere Anbaugebiete außer Malaysia und Indonesien sind Brasilien, Kolumbien, Thailand, Papua-Neuguinea, Nigeria, und die Elfenbeinküste.
|